Wärmedämmung für das Flachdach
Für die von der ENEV geforderte Wärmedämmung verlegen wir je nach Anwendungsfall folgende gängige Materialien, die auch als Gefälledämmung zum besseren Wasserablauf verlegt werden können.
EPS-Wärmedämmplatten
EPS ist das gebräuchlichste Dämm-Material. Es gibt es in verschiedenen Druckfestigkeiten für unterschiedliche Anwendungszwecke und mit einer Wärmeleitzahl von 035 und 040. Brandverhalten nach DIN B1.
Mineralwolle
Als nichtbrennbare Wärmedämmung nach DIN A1 sind Mineralwolle-Dachdämmplatten seit langem ein fester Bestandteil des Marktes. Grünzweig und Hartmann als auch Rockwool zum Beispiel bieten verschiedene Mineralwolle-Dachdämmplatten an für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Sie gehören alle der Wärmeleitfähigkeitsgruppe von 040 an.
PUR-PIR Hartschaum
Polyurethan zeichnet sich durch eine extrem niedrige Wärmeleitfähigkeit aus. Die Wärmeleitfähigkeitsstufen (WLS) betragen 024, 028 und 030. Polyurethan bleibt in der Regel form- und dimensionsstabil, ist druckfest und langlebig.
Polystyrol-Extruderschaum (Styrodur Roofmate)
Dieses Material der Brandklasse nach DIN B1 zeichnet sich durch eine sehr hohe Druckfestigkeit und durch eine Wasseraufnahme nach DIN von Vol % <0,5 aus. Es wird daher im Balkon- und Terrassenbereich eingesetzt und bei Umkehrdächern. Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035.
Xella-Multipor Mineraldämmplatte
Produktbeschreibung: massiv - mineralisch - monolitisch aus Calciumsilikat-Hydraten, Kalk, Sand, Zement, Wasser
Anwendungsbereich: Tiefgaragen, Keller, Durchfahrten, Aufdachdämmsysteme für Steildächer
Abmessungen: 600 x 390mm
Rohdichte: ca. 115kg/m³
Wärmeleitfähigkeit: ^R = 0,045 W/(m mal K), Wärmeleitfähigkeitsgruppe WLG 045
Diffusionsfähigkeit: diffusionsoffen, Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ=3
Brandschutz: nicht brennbar - Baustoffklasse A1 EN 13501-1
Druckfestigkeit: im Mittel >/= 350kPa



